Maschinenbau

Pech für Voith: Argentinien muss sparen

Wegen Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds hat Argentinien einem milliardenschweren Auftrag an Voith verschoben. Der Auftrag ist Teil eines Staudammbaus mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Dollar.

Wegen Sparauflagen des IWF hat Argentinien einem argentinischen Medienbericht zufolge die 2,2 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) schweren Pläne für einen neuen Staudamm auf Eis gelegt.

Der stellvertretende Kabinettschef Gustavo Lopetegui habe das Konsortium um den Maschinenbauer Voith darüber informiert, dass das Projekt in der Provinz Neuquen gestoppt werde, schrieb die Zeitung "La Nacion" vor wenigen Tagen. Der Staat werde vorerst keine neuen Infrastrukturprojekte starten.

Die Regierung des deutschen Anlagenbauers Voith, der auch in Österreich vertreten ist, waren nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Argentinien hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen des Hilfsprogramms über 50 Mrd. Dollar zugesagt, zur Senkung des Haushaltsdefizits die öffentlichen Bauinvestitionen zu reduzieren. (reuters/apa/red)

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