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Papierindustrie warnt vor Holzmangel durch Biomasse

Die Papierindustrie blickt auf ein stabiles Jahr 2014 zurück und warnt vor einem Holzmangel aufgrund der intensiven Holznutzung für die Biomasseproduktion.

Die Papierproduktion legte um 0,6 Prozent auf 4,9 Millionen Tonnen zu, wobei es bei Spezialpapieren ein Plus von 2,4 Prozent und bei grafischen Papieren von 0,5 sowie bei Verpackungspapieren von 0,4 Prozent gab. Der Umsatz war mit minus 1,8 Prozent leicht rückgängig und lag bei 3,8 Milliarden Euro, teilte die Austropapier (Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie) am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Austropapier-Präsident Alfred Heinzel zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden, gleichzeitig bereitet ihm die verstärkte Verwendung von Holz für Biomasse-Kraftwerke und die Pelletserzeugung Kopfzerbrechen. Bereits seit Längerem appelliert die Papierindustrie unter dem Motto "Veredeln statt Verbrennen" dafür, Holz zuerst zu Produkten wie Papier zu verarbeiten, und erst nachfolgend thermisch zu verwerten. (apa)

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