Maschinenbau

Palfinger: "Steuern heuer auf Rekordjahr zu"

Das sagt der Chef des Salzburger Maschinenbauunternehmens Andreas Klauser. Wo das Geschäft besonders gut läuft.

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Palfinger CEO Andreas Klauser

Der positive Trend des ersten Halbjahres werde sich fortschreiben, auch im Gesamtjahr. "1,75 Mrd. Umsatz und 150 Mio. EBIT peilen wir an", sagte er. In einer Woche sollen die Neunmonatszahlen veröffentlicht werden.

Gut laufe das Geschäft etwa in Russland und - getrieben von den USA - in Nordamerika, nicht zu vergessen China. Palfinger habe einen guten Auftragspolster, den man abarbeiten müsse. Es gebe weltweit keine Länder, in denen Palfinger nicht investieren wolle. Auch das Südamerika-Engagement habe sich bewährt, gab Klauser zu verstehen.

Wegen der Lieferkettenprobleme versuche man von einem Single-Sourcing wegzugehen und auch Parallel-Strukturen aufzubauen. Die Supply-Chain aus den eigenen Joint-Ventures in China zum Beispiel funktioniere, aber der Transportpreis habe sich verzehnfacht. Betreffend elektronische Chips sei man täglich im Kontakt mit den Lieferanten, von Infineon bis zu anderen. Auch der gestiegene Stahlpreis spiele hinein. Aber einen Gutteil habe man an die Kunden weitergeben können, so Klauser.

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Zur ab November geltenden 3G-Regelung am Arbeitsplatz betonte Klauser, dass der Schutz der Mitarbeiter bei Corona an erster Stelle stehen müsse, "dann kann ich sie auch in die Welt hinausschicken". Die konkrete Umsetzung mit Testungen in der Firma werde durchaus "spannend", dazu habe man aber schon Probeläufe vorgenommen.

Wichtig sei es, sich auch wieder "analog treffen zu können", etwa mit Händlern oder anderen Geschäftspartnern. Klauser hatte heuer in der Coronakrise dutzende seiner Mitarbeiter in Südosteuropa impfen lassen, weil er hierzulande oft gehört habe, was alles nicht gehe. "Mit unserem Zugang am Balkan machten wir es möglich Mitarbeiter zu impfen und aufzuzeigen, dass es geht", so der Palfinger-Chef heute. (apa/red)

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