Maschinenbau

Palfinger: Abwehr der massiven Cyberattacke dauert an

Der Salzburger Kranarmhersteller kämpft weiter "mit Hochdruck" gegen eine massive Cyberattacke, die seit Tagen die globale IT des Unternehmens stört. Auch Forensik-Experten und Behörden seien mittlerweile eingeschalten worden, so Palfinger.

Der börsennotierte Kranarmhersteller Palfinger mit Sitz in Salzburg kämpft weiter gegen eine massive Cyber-Attacke. "Der Angriff läuft noch, wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", sagte Konzernsprecher Hannes Roither auf Anfrage der Austria Presseagentur. Derzeit seien viele IT-Mitarbeiter und Forensik-Experten mit der Attacke beschäftigt, auch die Behörden seien mittlerweile eingeschalten worden.

Fragen zu Art und Ausmaß des Angriffs und den möglichen Folgen für das Unternehmen blieben zunächst offen. "Mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen", erklärte Roither.

Die Palfinger AG hatte am Montag über den Angriff informiert: Globaler Cyberangriff auf Standorte von Palfinger >>

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Demnach war ein Großteil der weltweiten Standorte betroffen. Nach Angaben des Unternehmens ist die IT-Infrastruktur gestört, unter anderem die ERP-Systeme sowie der Empfang und Versand von E-Mails. (apa/red)

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