Autoindustrie

Opel verlegt Produktion des "Grandland X" vorübergehend nach Frankreich

Am deutschen Standort von Opel in Eisenach sorgt der Plan für Aufregung, die Produktion der Hybrid-Variante des Stadtgeländewagens "Grandland X" vorübergehend nach Frankreich zu verlegen. Laut Konzernleitung sind die Vorbereitungen für die zweite Schicht der Grund dafür.

Der deutsche Autobauer Opel verlegt die Produktion der Hybrid-Varianten des Stadtgeländewagens Grandland X vorübergehend von Eisenach (Thüringen) ins französische Sochaux. Entsprechende Angaben der Stadt Eisenach bestätigte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage in Rüsselsheim.

Die Entscheidung sorge in Eisenach für Unsicherheit und habe Wellen geschlagen, erklärte Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke). Sie appellierte nach Angaben der Stadtverwaltung an Opel, keine Entscheidungen zu treffen, die das Vertrauen in das Unternehmen beschädigten.

Management: Zweite Schicht ist der Grund

Nach Opel-Angaben sind die Vorbereitungen auf die zweite Schicht in Eisenach der Grund für die vorübergehende Produktionsverlagerung. Prozesse und Fertigungsvolumen würden optimiert. Spätestens Anfang kommenden Jahres würden auch die elektrifizierten Versionen des Kompakt-SUVs wieder in Eisenach vom Band rollen, erklärte der Unternehmenssprecher.

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Opel hatte in den vergangenen Wochen mehrfach bekräftigt, dass die zweite Schicht in diesem Herbst in dem Thüringer Werk eingeführt werden solle. Dort werden rund 1.400 Arbeitnehmer beschäftigt. Das Werk, dessen Auslastung in der Vergangenheit stark schwankte, war von Kleinwagen auf den Grandland zunächst mit klassischen Antrieben umgestellt worden. Dann folgte auch eine Hybrid-Variante.

Die Eisenacher Oberbürgermeisterin Wolf meinte dazu: "Wir erwarten, dass die Hybrid-Modelle ab Jänner wieder im Eisenacher Werk gefertigt werden. Wir haben gutes Personal." Das Werk müsste ausgelastet werden. "Dazu gehört auch der Aufbau der zweiten Schicht mit Mitarbeitern aus der Region." (dpa-afx/apa/red)

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