Automobilindustrie

Opel streicht zwei von drei Jobs in seinem Warenverteilzentrum

Der Autobauer Opel verkleinert das Warenverteilzentrum in seiner Konzernzentrale am Stammsitz Rüsselsheim: Von den derzeit noch 300 verbliebenen Arbeitsplätzen werden 200 gestrichen. Angestrebt werden jedoch keine Kündigungen, sondern interne Versetzungen, wie es heißt.

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Der Autobauer Opel verkleinert im Zuge seiner Sanierung das Warenverteilzentrum am Stammsitz Rüsselsheim. Von derzeit noch 300 Stellen werden rund 200 gestrichen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Die Mitarbeiter sollen intern versetzt werden und andere Aufgaben übernehmen.

Keine betriebsbedingten Kündigungen bis Sommer 2023

Betriebsbedingte Kündigungen hat Opel in seinem Sanierungsplan "Pace" bis Sommer 2023 ausgeschlossen. "Künftig werden noch etwa 100 Beschäftigte in dem neuen Logistik-Center arbeiten", erklärte der Sprecher. Zuerst hatten die Tageszeitungen der VRM-Gruppe berichtet.

Für die Verteilung der Ersatzteile an die einzelnen Autohäuser will Opel künftig stärker das Logistiksystem der französischen Konzernmutter PSA nutzen. Das zentrale deutsche Warenverteilzentrum von Opel in Bochum werde durch die Entscheidung gestärkt, hieß es. (dpa/apa/red)

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