Automobilindustrie

Opel: PSA-Chef "bereit" für Verhandlungen - ohne Vorbedingungen

Im Streit um die Zukunft der Standorte von Opel hat Carlos Tavares Bewegung signalisiert. Nun sollen die Pläne für die Werke Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern mit dem Betriebsrat diskutiert werden.

In den festgefahrenen Sanierungsverhandlungen für die deutschen Opel-Werke signalisiert PSA-Chef Carlos Tavares Bewegung. Die fertigen Zukunftspläne für die drei deutschen Standorte Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern sollten mit dem Betriebsrat diskutiert werden, sagte Tavares deutschen Medienvertretern in Rueil-Malmaison bei Paris. "Wir sind dafür bereit."

Auf Nachfrage bestätigte er, dass es keine Vorbedingung dafür gebe. In den Plänen gehe es unter anderem um geplante Automodelle, Kapazitäten und Investitionen.

Arbeitnehmer: Bisher liegen keine Pläne vor

Von Arbeitnehmerseite war in den Verhandlungen über die Zukunft des Sanierungsfalls Opel kritisiert worden, dass ein Zukunftsplan mit festen Zusagen zu Beschäftigtenquoten und Produktplatzierungen in den einzelnen Werken bisher nicht vorliege. Der französische PSA-Konzern, zu dem auch die Marken Peugeot, Citroen und DS gehören, hatte Opel im vergangenen Sommer übernommen.  (dpa/apa/red)

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