Kfz-Industrie

Opel in Bochum: Ein Jahr danach ist Großteil weiter arbeitslos

Ein Jahr nach dem Ende bei Opel in Bochum hat heute nicht einmal jeder zehnte Beschäftigte einen Arbeitsplatz. Das traditionsreiche Werk, das zuletzt rund 3.300 Menschen beschäftigte, musste wegen "Überkapazitäten" schließen.

Im Bild eine Aufnahme des Opel-Werks in Bochum während der Produktio.

Ein Jahr nach dem Aus für die Opel-Produktion in Bochum haben 260 Mitarbeiter über eine vom Autobauer mitfinanzierte Transfergesellschaft einen festen neuen Job gefunden. Weitere 220 Beschäftigte wurden in Qualifizierungen oder Praktika vermittelt, wie die Transfergesellschaft des TÜV Nord am Dienstag mitteilt.

50 Berater arbeiteten unter Hochdruck, das erste Jahr sei "planmäßig verlaufen" sagte der Geschäftsführer von TÜV Nord Transfer, Hermann Oecking. Die Transfergesellschaft läuft über zwei Jahre. Zuvor hatte die IG Metall kritisiert, dass nur sehr wenige Opelaner neue Stellen gefunden hätten. Das wegen Überkapazitäten geschlossene Werk hatte zuletzt rund 3.300 Menschen beschäftigt. (dpa/apa)