Autoindustrie

Opel-Entwickler und Segula: Schlechte Stimmung trotz steigender Gewinne

Ingenieure von Opel sperren sich gegen die erzwungene Versetzung zum französischen Dienstleister Segula. Hunderte Entwickler wollen nicht gehen. Der französische Mutterkonzern PSA hat nach der Übernahme von Opel den Verkauf des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums sowie der Testeinrichtungen angeordnet.

Trotz wieder steigender Gewinne hängt der Haussegen beim Autobauer Opel noch immer schief. Nach Informationen aus der IG Metall sperren sich weiterhin rund 380 Beschäftigte, freiwillig zum Ingenieursdienstleister Segula zu wechseln, der spätestens Ende August wesentliche Teile des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums und der Testeinrichtungen übernehmen soll.

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Der Verkauf ist Teil der Opel-Sanierung nach der Übernahme durch den Peugeot-Mutterkonzern PSA im August 2017. hatte Opel einen operativen Rekordgewinn von rund 700 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2019 berichtet.

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Von ursprünglich mehr als 2.000 angestrebten Kräften hätten letztlich erst gut 300 einen Arbeitsvertrag bei Segula unterzeichnet, heißt es in einem Rundschreiben der Gewerkschaft vom Donnerstag. Rund 1.300 hatten sich hingegen entschieden, das Unternehmen vorzeitig gegen Abfindungen und Vorruhestandsregelungen zu verlassen.

Das Unternehmen kündigte an, das vereinbarte Verfahren weiterzuführen. Der Betriebsübergang mit den bisher bei Opel verbliebenen Kräften sei für Ende August geplant, teilte ein Sprecher mit. Ob Gehalt, Altersvorsorge oder Kündigungsschutz - nichts verschlechtere sich für sie gegenüber dem Opel-Vertrag. Den Beschäftigten stehe ein individuelles Widerspruchsrecht zu, bei dessen Nutzung allerdings der Kündigungsschutz bis Mitte 2023 entfalle. (dpa/apa/red)

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