Autoindustrie

Opel: Abbau der Arbeitsplätze bis 2023 auf 3.700 Stellen begrenzt

Geschäftsleitung, Betriebsräte und die Metallergewerkschaft haben im Tarifvertrag für Opel die Vereinbarungen bis 2023 fixiert. Dazu gehört unter anderem eine Sicherung der Beschäftigung und Investitionen in die Standorte.

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Unbeirrt vom Streit über einen Teilverkauf der zentralen Entwicklungsabteilung ist bei Opel Deutschland nach langen Verhandlungen der Tarifvertrag unter Dach und Fach.

Geschäftsleitung, IG Metall und Gesamtbetriebsrat unterzeichneten kürzlich die bis Juli 2023 geltenden Vereinbarungen, zu denen unter anderem Beschäftigungssicherung und Investitionen in die deutschen Standorte gehören.

Investitionen und Begrenzung des Jobabbaus

Der Opel-Mutterkonzern PSA, der die chronisch defizitäre Marke mit dem Blitz bis 2020 profitabel machen will, hatte sich im Mai mit den Arbeitnehmervertretern auf Eckpunkte für die Sanierung geeinigt. Die Franzosen sagten Investitionen zu und die Begrenzung des Jobabbaus auf 3.700 Stellen. Für alle anderen der insgesamt gut 18.000 Mitarbeiter in Deutschland wurde Kündigungsschutz bis Juli 2023 vereinbart.

Ärger über Kürzungspläne in der Entwicklungszentrale

Für Ärger sorgten dieser Tage Überlegungen von PSA für Partnerschaften in Forschung und Entwicklung. Der französische Autokonzern mit Marken wie Peugeot und Citroen denkt einem Zeitungsbericht zufolge sogar über einen Teilverkauf des Bereichs mit mehr als 7500 Mitarbeitern nach. Der Betriebsrat kündigte Widerstand dagegen an und sieht wenig Chancen auf eine Einigung. (reuters/apa/red)

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