Rohstoffe

OMV verkauft ihr Geschäft in Pakistan an Chinesen

Der heimische Mineralölkonzern verkauft große Beteiligungen im Bereich Upstream in Pakistan an die Gesellschaft Dragon Prime aus Hongkong. Der Verkauf sei ein Schritt zur Optimierung des Bereichs Upstream, erklärt dazu der Energieriese.

Mineralölindustrie Öl und Gas OMV Pakistan Upstream Hongkong

Der börsenotierte Mineralölkonzern OMV verkauft sein Upstream-Geschäft in Pakistan um 157 Millionen Euro an Dragon Prime Hongkong.

Der vereinbarte Verkaufspreis werde im Falle einer Kapitalerhöhung durch die OMV oder einer Dividendenzahlung angepasst, teilte die OMV diese Woche mit. Über die Bühne gehen soll der Deal bis Jahresende 2018.

Der Verkauf sei ein weiterer Schritt zur Optimierung des OMV-Upstream-Portfolios, heißt es weiter. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt gewisser Bedingungen.

Große Beteiligungen in Pakistan

Die OMV hält in Pakistan Anteile an fünf Entwicklungs- und Produktionslizenzen und ist Betriebsführer in den Blöcken Sawan, Miano, Latif, Gambat und Mehar. Darüber hinaus hält sie Anteile an fünf Explorationsblöcken, vier davon als Betriebsführer.

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Neben dem Upstream Geschäft in Pakistan hält die OMV 10 Prozent an Parco, einem Joint-Venture zwischen Pakistan und Abu Dhabi im Downstream Bereich. Dieser Anteil ist nicht Teil des Verkaufs.

(red)

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