Lkw-Maut

OMV und Kapsch wollen Lkw-Mautsysteme in ganz Europa vereinfachen

Die österreichischen Konzerne OMV und Kapsch bieten Spediteuren in Kürze eine Karte an, über die die Maut in acht Ländern Europas einheitlich abgerechnet werden kann.

Der Mineralölkonzern OMV startet in Kürze gemeinsam mit Kapsch eine europaweit einheitliche Mautlösung. Die dazu gehörende Mautbox wurde von Kapsch TrafficCom entwickelt. Die Verrechnung soll über die Firma Tolltickets abgewickelt werden. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Rosenheim und gehört zur Kapsch Gruppe.

Auftakt in Österreich und Ungarn

Die "OMV Smart Toll Europe" startet im November mit den Ländern Österreich und Ungarn. Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Belgien sollen "zeitnah" folgen, so die OMV.

Demnach basiert die Technologie auf der europaweit einheitliche Lösung EETS (European Electronic Toll Service). Nutzer der OMV Card können sich dafür entscheiden, um diverse Mautstationen, Brücken und Tunnel bargeldlos zu passieren. Die Abrechnung der angefallenen Gebühren für Maut und Tunnel soll demnach zentral durch die OMV erfolgen. Die Verrechnung werde über Tolltickets abgewickelt, so der Konzern weiter.

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Die OMV bietet Karteninhabern schon jetzt integrierte nationale Mautlösungen für über 20 europäische Länder sowie die zentrale Abrechnung von Treibstoffen, Mauten, Schmiermitteln und Zubehör an. Mit der Einführung des neuen Angebots werde das Service bei der Maut erweitert, so die OMV: "Der Kunde muss sich nicht länger mit den lokalen Mautsystemen oder unterschiedlichen Mautboxen auseinandersetzen. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos – alles mit nur einer Box, einer Rechnung und einem Vertrag."

(red)