Öl- und Gasproduktion

OMV: Hälfte des operativen Gewinns stammt von rumänischer Petrom

Gut die Hälfte des operativen Gewinns des OMV-Konzerns stammen von der rumänischen Tochter OMV Petrom, die in den ersten drei Quartalen 757 Mio. Euro zum EBIT beigesteuert hat (-26 Prozent). Im 3. Quartal lag das EBIT der OMV Petrom bei 287 Mio. Euro (nach 357 Mio. Euro im Vorjahr).

OMV Petrom Mineralölindustrie

Gut die Hälfte des operativen Gewinns des OMV-Konzerns stammen von der rumänischen Tochter OMV Petrom, die in den ersten drei Quartalen 757 Mio. Euro zum EBIT beigesteuert hat (-26 Prozent). Im 3. Quartal lag das EBIT der OMV Petrom bei 287 Mio. Euro (nach 357 Mio. Euro im Vorjahr).

Die Aufwendungen der Petrom für Lizenzgebühren in Dollar pro Barrel sind um ein Zehntel gestiegen, vor allem wegen einer neu eingeführten Steuer auf Konstruktionen. Die Produktion der Petrom lag im 3. Quartal um 2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals.

Den größten Ergebnisbeitrag hat der Geschäftsbereich Exploration und Produktion geliefert, obwohl das EBIT in den ersten drei Quartalen um 30 Prozent auf 1,246 Mrd. Euro zurückgegangen ist. Der Bereich Raffinerien und Marketing steuerten ein EBIT von 238 Mio. Euro bei (-67 Prozent). Gas & Power hat das EBIT auf 96 Mio. Euro verdoppelt und im 3. Quartal von -15 Mio. Euro auf 17 Mio. Euro ins Plus gedreht.

Das wird vor allem auf die neuverhandelten Gasbezugsverträge mit Gazprom und Statoil zurückgeführt. Die Gas-Großhandelstochter EconGas verhandelt mit Gazprom über weitere Preissenkungen, "mit dem Ziel, eine vollständig marktbasierte Preisbildung zu erreichen", heißt es im Quartalsbericht.

Der Free Cashflow der OMV - also der Mittelzufluss aus der Betriebstätigkeit, vermindert um die Investitionsausgaben - war in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 225 Mio. Euro negativ. Nach Dividendenzahlung betrug der Mittelabfluss insgesamt 871 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte es einen Mittel-Zufluss von 1,923 Mrd. Euro gegeben. Der Kurs der OMV-Aktie hat heute bis 11 Uhr um 0,28 Prozent auf 24,84 Euro zugelegt.

Der Personalabbau wurde auch heuer fortgesetzt, die Anzahl der Mitarbeiter um ein Prozent auf 26.783 reduziert. (APA)