Energiewende

Österreichs Verband für Erneuerbare begrüßt Pläne von Schwarz-Blau

Die neue Regierung habe in ihrem neuen Programm der Energiewende und der Umstellung auf Erneuerbare "eine bedeutende Rolle" eingeräumt, meint man beim Fachverband Erneuerbare Energie Österreich.

Vertreter der Stromerzeuger mit erneuerbaren Energien haben die Pläne der neuen Regierung aus ÖVP und FPÖ im Energiebereich begrüßt.

Die Regierungsparteien hätten dem Thema Erneuerbare "eine bedeutende Rolle" eingeräumt, heißt es beim Branchenverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Der Verband erwähnt in dem Zusammenhang die geplanten Schwerpunkte für den Ausbau Erneuerbarer sowie die Reduktion der Abhängigkeit von atomaren und fossilen Energien.

"ÖVP und FPÖ haben mit der Zusammenlegung von Umwelt, Energie, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft ein starkes ,Energiewendeministerium' geformt", meint dazu Peter Püspök, Chef des Fachverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Der Interessensvertreter glaubt weiters, "dass das notwendige Ausbautempo von Erzeugungskapazitäten im Strombereich in den nächsten Jahren verdreifacht werden muss."

Im Wärmebereich sei der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien sowie der mittelfristige Ausstieg aus Ölheizungen im Neubau geplant.

Bei der notwendigen "intensiven Detailarbeit" stehe der Fachverband als Partner zur Verfügung, so EEÖ weiter.

(red)

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