Speditionen

Österreichs Spediteure: Sonderregelungen in den kommenden Wochen beibehalten

Der Zentralverband Spedition & Logistik begrüßt die jüngsten Pläne der Regierung, die Wirtschaft schrittweise wieder hochzufahren. Die Branchenvertreter fordern jedoch, in der kommenden kritischen Phase einige Sonderregeln beizubehalten, etwa die Erlaubnis der Sonntagarbeit oder "Lockerungen" bei den Ruhezeiten.

Die heimischen Spediteure begrüßen die Regierungspläne für ein schrittweises Wiederhochfahren der Wirtschaft, wollen dabei aber die speziellen Branchen-Anliegen stärker berücksichtigt sehen. Wegen der massiven Auftragseinbrüche sei die finanzielle Liquidität vieler Logistiker bedroht, für die rasche unbürokratische Hilfe nötig sei. Vor allem Kleintransporteure und Frächter seien stark betroffen.

Neben der Sicherstellung finanzieller Liquidität für Logistik-und Transportunternehmer durch Regierung und Banken gehe es um ein bestmögliches Hochfahren von Industrie und Wirtschaft. Dafür sollten die in der Corona-Krise eingeführten Sonderregelungen wie Aufhebung des Wochenendfahrverbotes oder Lockerung von Lenk- und Ruhezeiten auch während der kritischen Phase des Hochfahrens sowie auch Sonntagarbeit in den Warenlagern aufrecht bleiben bzw. ausgeweitet werden, forderte der Zentralverband Spedition & Logistik.

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Zur Sicherung der Liquidität der Speditionsbranche müsse es "ein mindestens einjähriges Belastungsmoratorium zur Verhinderung weiterer Steuererhöhungen, zusätzlicher Bürokratie und Eingriffe in die unternehmerische Freiheit" geben. (apa/red)

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