Industriekonjunktur

Österreichs Industriebetriebe mit deutlichem Umsatzplus im ersten Quartal

Heimische Unternehmen des produzierenden Bereichs haben heuer im ersten Quartal deutlich mehr umgesetzt und auch mehr Mitarbeiter eingestellt. Besonders gut lief es für die Bauwirtschaft.

Die Unternehmen des produzierenden Bereichs (Sachgüter und Bau) haben heuer im ersten Quartal deutlich mehr umgesetzt und auch mehr Mitarbeiter eingestellt. Die fast 66.000 Firmen beschäftigten 975.706 Personen (+3,2 Prozent) und setzten von Jänner bis März 73,9 Mrd. Euro um, ein Anstieg von 7,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018. Arbeitstätig bereinigt machte das Plus sogar 9 Prozent aus.

Der gesamte Sachgüterbereich steigerte die Produktion nominell um 7,2 Prozent auf 63,6 Mrd. Euro, wie Daten der Statistik Austria zeigen, die veröffentlicht wurden.

Noch besser lief es am Bau. Die Bauunternehmen steigerten die Umsätze im ersten Quartal um 11,2 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro.

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Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag mit 1,3 Mrd. Euro um 9,2 Prozent über jener der Vorjahresperiode. Die höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (265,7 Mio. Euro), "Sonstiger Hochbau" (258,4 Mio. Euro), "Tunnelbau" (184,2 Mio. Euro) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (169,8 Mio. Euro).
 (apa/red)

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