Industrieproduktion

Österreichs Industrie weitet Umsatz und Beschäftigung aus

Der produzierende Bereich in Österreich meldet für die Zeit bis zum Herbst des Vorjahres einen Anstieg bei den Umsätzen und auch der Zahl der Mitarbeiter. Nach Produktionswert liegen Oberösterreich, Wien, Niederösterreich und die Steiermark vorn.

Die Unternehmen des produzierenden Bereichs haben bis September des Vorjahres Umsätze und Beschäftigung ausgeweitet. Die Umsätze im Sachgüterbereich und am Bau erhöhten sich um insgesamt 6,2 Prozent auf 215,2 Mrd. Euro, teilte die Statistik Austria mit. Beschäftigt waren Ende September in den 66.192 Unternehmen (+0,8 Prozent) zusammen 993.061 Personen, ein Plus von 2,6 Prozent.

Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen beliefen sich im Zeitraum Jänner bis September 2018 auf 212,8 Mrd. Euro (+6,3 Prozent). Dabei erhöhte sich die Produktion im Sachgüterbereich um 6,8 Prozent auf 178,5 Mrd. Euro.

Am Bau betrug der abgesetzte Produktionswert 34,4 Mrd. Euro (plus 4 Prozent). Die Auftragsbestände der österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) stiegen um 12,6 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro.

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Bundesländer: Oberösterreich vorn

Nach Bundesländern betrachtet entfiel vom Produktionswert (Sachgüterbereich und Bau) fast ein Viertel (23,8 Prozent) auf Oberösterreich. Dahinter folgten Wien (17,8 Prozent), Niederösterreich (16,9 Prozent) und die Steiermark (14,9 Prozent). In Oberösterreich waren knapp ein Viertel aller unselbstständig Beschäftigten tätig, in Niederösterreich und in der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien rund ein Achtel. (apa/red)

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