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Österreichische Kunden von VW interessiert der Abgasskandal nicht

Die Zahl neu zugelassener Fahrzeuge der Gruppe VW steigt und steigt - österreichiche Autokäufer lässt die Lawine an Negativmeldungen zum Konzern kalt.

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte im VW-Konzern scheint die österreichischen Autokäufer eher kalt zu lassen. Die Zahl der neu zugelassenen VW stieg in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres von 43.188 auf 44.908. Allerdings musste der Marktführer Anteile abgeben. Lag der Marktanteil im Vorjahr noch bei 17,1 Prozent, waren es heuer "nur" 16,6 Prozent.

Konzerntöchter erhöhen Marktanteile in Österreich

Und auch die Tochtermarken von Europas größtem Autoerzeuger waren seit Jahresbeginn 2017, mit Ausnahme von Audi, stärker unterwegs als im Jahr zuvor. Die Nummer zwei bei den heimischen Neuzulassungen, Skoda, legte von 16.482 auf 19.326 zu. Der tschechische Autobauer konnte auch noch beim Marktanteil von 6,5 auf 7,2 Prozent zulegen.

Der spanische Ableger Seat, Nummer 8 in der heimischen Zulassungsstatistik, erhöhte die Zahl der verkauften Pkw von 11.860 auf 13.286. Der Marktanteil stieg leicht auf 4,9 Prozent. Die Premiummarke Audi, auf Platz 10 der Zulassungsstatistik, musste einen Rückgang von 14.702 auf 13.032 Autos hinnehmen. Der Marktanteil sank um ein Prozent auf 4,8 Prozent. (apa/red)