Ausbildung

Österreichisch-deutsches Hochschulnetzwerk festigt Kooperation

Die steirischen Bildungsträger Studienzentrum Weiz und Ingenium Education bewerten ihre Kooperation mit deutschen Hochschulen in Leipzig und Mittweida als deutlichen Erfolg. Vor wenigen Tagen feierte das österreichisch-deutsche Netzwerk in Graz einen neuen Absolventenjahrgang.

Ausbildung Ingenium Education Studienzentrum Weiz

In den traditionsreichen Minoritensälen in Granz feierten vor wenigen Tagen knapp 70 Absolventinnen und Absolventen berufsbegleitender Studiengänge ihre Sponsion.

Möglich machten diesen Studienerfolg die Hochschulpartner der steirischen Bildungsträger Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und Ingenium Education.

Dabei ist die Hochschule Mittweida in Sachsen seit über 15 Jahren ein Hochschulpartner vom Studienzentrum Weiz und seit über zehn Jahren von Ingenium Education in Österreich.

Auch mit der deutschen Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (HTWK) kooperiert Ingenium Education schon seit knapp zehn Jahren im Bereich Bauingenieurwesen.

White Paper zum Thema

Das Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und Ingenium Education treten als organisatorische Träger der Studien in Österreich auf, die Studierenden sind Studierende der deutschen Hochschulen und werden in Österreich von den Dozenten und Dozentinnen aus Mittweida und Leipzig unterrichtet.

Folgend eine Mitteilung der Institutionen anlässlich der Absolventenfeier:

Während der Feierlichkeiten sprach in Vertretung für den Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Ludwig Hilmer, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Hartmut Lindner den Absolventen sein Lob aus.

„Die Geschichte von Deutschland und Österreich ist eng miteinander verbunden, die Akademiker und Akademikerinnen haben die Chance genutzt, die uns ein gemeinsames Europa bietet. Dank der umfassenden Ausbildung der HTLs und der vielen beruflich angeeigneten Praxiskenntnisse ist dieses Studienmodell erst möglich geworden“, so Lindner.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, langjähriger Dekan der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig, betonte das konstant hohe Ausbildungsniveau im deutschsprachigen Raum und freute sich über den anhaltenden Erfolg dieser österreichisch-deutschen Studienkooperation. „Über 400 Absolventen/-innen hat die HTWK Leipzig durch dieses Programm in Österreich bereits hervorgebracht. Unsere internationalen Partner bestätigen uns immer wieder, dass diese Absolventen/-innen hervorragende Leistungen in der Wirtschaft und Industrie erzielen.“

Der Direktor der HTL Ortweinschule, dem Studienstandort für das Diplomstudium Bauingenieurwesen, Direktor Dipl.-Ing. Dr. Manfred Kniepeiss, freute sich über das Lob und die Anerkennung für die HTL von den deutschen Hochschulprofessoren: „Das zeigt den Stellenwert dieser Ausbildung.“ Der Direktor freute sich auch darüber, viele bekannte Gesichter unter den Absolventen/-innen zu sehen. „Es ist schön, dass einigen 5 Jahre HTL zu wenig waren, gehen Sie den Weg der ständigen Fortbildung weiter“, riet Dr. Kniepeiss den Absolventen/-innen.

Die steirische Landtagspräsidentin, Dr. Bettina Vollath, wurde von LAbg. Mag. Dr. Wolfgang Dolesch bzw. LAbg. Prof. Mag. (FH) Dr. Oliver Wieser vertreten. Beide waren sich einig, dass die Wirtschaft nach diesen berufsbegleitend ausgebildeten Fachkräften verlangt. „Sie haben Zeitmanagement, Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen bewiesen, diese Qualitäten werden von den Unternehmen anerkannt“, so LAbg. Wieser. „Das von Ihnen erworbene Fachwissen bildet das Fundament Ihrer Ausbildung und weiterer Zukunft, das haben Sie in der Praxis auch selbst bereits bemerkt“, lobte LAbg. Dolesch den zurückgelegten Weg der frischgebackenen Akademiker/-innen.

An diesem Abend selbst als Absolventin geehrt wurde Gemeinderätin Martina Kaufmann, M.Sc., die auch in Vertretung für Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl herzliche Grüße ausrichten ließ. „Ich wünsche mir, dass wir unseren Hochschulen treu verbunden bleiben, aber auch den organisatorischen Trägern, die dieses Studium erst ermöglicht haben.“ Besonders die Netzwerke, die im Laufe des Studiums gebildet wurden, seien wichtig für die berufliche, aber auch private Zukunft.

Der Gründer der Studieninitiative, Hofrat Dipl.-Ing. Günther Friedrich, hob den hohen Mehrwert dieser Ausbildung hervor. Über 60 Prozent der etwa 4.200 Absolventen/-innen seien nun in Führungspositionen tätig, blickt man nur auf die Masterstudiengänge, liegt diese Zahl bei über 80 Prozent.

Die Studiengänge sind akkreditiert, nunmehr wurde das gesamte Studiennetzwerk auch institutionell akkreditiert.“ Hofrat Dipl.-Ing. Friedrich unterstrich diese tolle Rückmeldung zur Qualität der Studiengänge und bedankte sich zugleich bei den anwesenden Hochschulvertretern der HTWK Leipzig und der Hochschule Mittweida für den großen Einsatz zur Erreichung dieser Erfolge.“

Eckdaten zur HTWK Leipzig

Im Jahr 2013 wurden „175 Jahre Baukunst aus Leipzig“ gefeiert. 1838 wurde die Königlich-Sächsische Baugewerkenschule zu Leipzig als eine Vorgängereinrichtung der HTWK Leipzig gegründet. Heute zählt die Fakultät zu den größten Bauwesenfakultäten Deutschlands, in den Hochschulrankings im deutschsprachigen Raum findet sich die HTWK Leipzig dauerhaft in der Spitzengruppe.

Die HTWK Leipzig als größte Fachhochschule Sachsens, deren Schwerpunkt auf den an-wendungs- und zukunftsorientierten Studiengängen der Ingenieurwissenschaften liegt, ver-steht sich als fachlich vielfältig aufgestellte Hochschule, die wissenschaftlich sowie regional und international vernetzt ihre Vision verfolgt, eine Spitzenposition unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften einzunehmen.

Im Rahmen des kooperativen Promotionsverfahrens studieren derzeit mehr als 100 Absol-venten/-innen der HTWK Leipzig im Doktorat. Die HTWK Leipzig war der Gründungspartner von Ingenium Education vor etwa 10 Jahren.

Eckdaten zur Hochschule Mittweida

Die Hochschule Mittweida wurde 1867 als „Technikum Mittweida" gegründet. Um die Jahr-hundertwende gehörte die Ausbildungsstätte bereits zu den größten privaten Lehranstalten Deutschlands. In den 60-er Jahren wurde die damalige Ingenieurschule durch die äußerst erfolgreiche elektrotechnische Ausbildung in Ingenieurhochschule umbenannt und mit Uni-versitäten und technischen Hochschulen gleichgestellt und erhielt damit Universitätscharakter.

Die hohe Qualität der Hochschule Mittweida zeigt sich unter anderem in zahlreichen Promotionsverfahren, in Kooperationen mit Universitäten, in Exzellenzinitiativen und in Betei-ligungen an internationalen Projekten. Außerdem ist die Qualität der technischen Ausstat-tung der Hochschule außergewöhnlich hoch. Im aktuellen CHE-Ranking liegt die Hochschule z. B. bei der Laborausstattung, der IT-Infrastruktur und der Vollständigkeit des Lehrangebots in der Fakultät Elektro- und Informationstechnik in der Spitzengruppe.

Die Hochschule Mittweida war der Gründungspartner des Studien- und Technologie Transfer Zentrums Weiz (kurz Studienzentrum Weiz).

Bisher österreichweit über 4.200 Absolventen

Die hohe Zahl von Studierenden verlangt nach entsprechender Qualität im Unterricht. Der Gründer dieser Studienkooperation, Hofrat Dipl.-Ing. Günther Friedrich, verdeutlicht das Verlangen nach hoher Qualität in den geführten Studiengängen mit den positiv abgeschlossenen Akkreditierungsverfahren. Keine überfüllten Hörsäle, exklusive Betreuung, maßgeschneiderte Studienangebote, das sind die Eckpunkte der Studienangebote, die die Studierenden sowie auch Absolventen/-innen immer wieder loben.

Ein wesentliches Augenmerk wird auf die hohe Qualität der Studiengänge gelegt: hochrangige Vortragende, ein idealer Studienaufbau für Berufstätige, u.v.m.

Über 4.200 BHS-Absolventen/-innen haben bisher an insgesamt 31 Unterrichtsstandorten die Studiengänge, die durch das Studienzentrum Weiz und Ingenium Education organisiert werden, absolviert.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.ingenium.co.at
www.aufbaustudium.at