Standort Österreich

Österreich zählt beim Strom zu den teuersten Ländern der Eurozone

Österreich zählt bei den Strompreisen zu den teuersten Standorten in Europa - wohlgemerkt bei den Preisen für Endkunden. Hier eine Übersicht, wo das heimische Preisniveau im europäischen Vergleich liegt - und wer noch mehr zahlen muss.

Hier eine Grafik mit Strompreisen in Europa. Zur Vergrößerung ins Blick klicken.

Trotz des hohen Anteils an Stromerzeugung in Wasserkraftwerken, von denen ein großer Teil bereits abgeschrieben ist, zählt Österreich nämlich beim Strom eher zu den Hochpreisländern in der Eurozone.

Haushalte in Dänemark zahlen noch viel mehr

Am meisten bezahlen für Strom mit Abstand die Dänen. 2016 kostete die Kilowattstunde Strom in Dänemark nach Angaben des EU-Parlaments inklusive Steuern 30,88 Cent. Auch die Deutschen lassen sich Strom einiges kosten, dort lag der Preis pro kWh im Vorjahr 29,69 Cent.

Österreich  liegt im ersten Drittel

In Österreich ist das Preisniveau mit 20,34 Cent um ein Drittel niedriger, Österreich liegt damit aber immer noch im teuersten Drittel.

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Den stärksten Strompreisanstieg gab es 2016 in Belgien, wo der Preis gleich um ein Fünftel auf 25,44 Cent pro kWh gestiegen ist und das Land im Preisranking auf Platz drei katapultiert hat.

Strom in Südeuropa ist fast durchgehend teurer als in der Alpenrepublik

Teurer als Österreich ist elektrische Energie auch in Italien, Portugal, Irland und Spanien - überall sonst kommt man günstiger davon als in Österreich. Am unteren Ende liegt Bulgarien mit einem Preis von 9,56 Cent, vor Ungarn, Estland und Litauen. (apa/red)