Ölpreis

Ölprognose sorgt für Aufregung

Die jüngste Ölprognose von Goldman Sachs sorgt für Aufregung: Demnach könnte der Preis für das Fass US-Öl bis auf 20 Dollar fallen, da eine regelrechte "Ölschwemme" einer schwachen Energienachfrage, vor allem aus China, gegenüberstehe. Nach Schätzungen des Rohstoff-Analysten Jeffrey Currie soll das Angebot bis mindestens Ende 2016 über der Ölnachfrage liegen.

Schiefergas Öl- und Gas Ölpreis
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Zu der These, dass der Ölpreis auf 20 Dollar pro Fass sinken könnte, hat die Investment-Bank Goldman Sachs einige Infografiken aufgelegt. So fragt sich die erste, ob sich die Geschichte wiederholt: "Wir werden Zeugen eines ähnlichen Marktzyklus wie in den 1980er Jahren. Beide Zyklen wurden durch einen erheblichen Anstieg der Versorgung bei gleichzeitigem Rückgang der Nachfrage getrieben. Doch die Ölnachfrage wächst immer noch. Der Abfall der Ölpreise in den letzten Monaten ist getrieben durch die Technologie und den Vorrat." 

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Zu der These, dass der Ölpreis auf 20 Dollar pro Fass sinken könnte, hat die Investment-Bank Goldman Sachs einige Infografiken aufgelegt. So fragt sich die erste, ob sich die Geschichte wiederholt: "Wir werden Zeugen eines ähnlichen Marktzyklus wie in den 1980er Jahren. Beide Zyklen wurden durch einen erheblichen Anstieg der Versorgung bei gleichzeitigem Rückgang der Nachfrage getrieben. Doch die Ölnachfrage wächst immer noch. Der Abfall der Ölpreise in den letzten Monaten ist getrieben durch die Technologie und den Vorrat." 

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"Im Oktober 2013 sind eine Menge Pipelines gebaut worden die es Unternehmen ermöglichten, Schiefer aus den Herzen der USA an die Golfküste zu bringen. Damit konnte Schiefer am Weltmarkt entfesselt werden. Das hat Nordamerika, Europa und die globalen Märkte beeinflusst."

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"Seitliche Bohrungen führten dazu, dass mehr Schiefer gefördert und gefunden werden konnte. Neue Quellen für die Schieferproduktion haben das globale Nachfragewachstum adressiert."

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"Wir erlebten eine Kostendeflation in den Vereinigten Staaten, als die Schieferindustrie zum Kapitalkosten-Geschäft avancierte."

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"Wir haben selten so rasante Rückgänge an Bohranlagen in den Vereinigten Staaten durch ein solches Überangebot auf dem Markt erlebt." 

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"Der Markt hat zu viel Speicherkapazität, zu viele Tankschiffe und zu viel Kapital", so Goldman Sachs.

 

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"Zu Beginn der Schieferrevolution haben wir eine Menge Tanker gebaut - und nun, durch das Überangebot, gibt es eine Menge an freier Kapazität."

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"Wir haben noch eine Menge Vorräte in diesem Jahr. Erst im vierten Quartal werden diese langsam sinken."

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"Investitionsphasen sind in der Regel durch hohe und steigende Rohstoffpreise, Erschließungsphasen durch niedrige und sinkende Rohstoffpreise gekennzeichnet. Wir bewegen uns in ein Umfeld, in dem die Rohstoffpreise  verstärkt niedriger, und nicht höher werden.