Ölpreise

Ölpreise: Russland bestätigt Senkung der Fördermengen

Russland bestätigt die mit der Opec vereinbarte Senkung der Fördermengen, will aber schrittweise vorgehen. Von der Opec heißt es, der Deal sei erst in drei Monaten unterschriftsreif.

Russland will bei der vereinbarten Drosselung der Ölproduktion zwischen den Opec-Staaten und weiteren großen Förderländern schrittweise vorgehen. Im Jänner werde der Ölausstoß um mindestens 50.000 bis 60.000 Barrel pro Tag zurückgefahren, kündigte Energieminister Alexander Nowak an.

Die 15 Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hatten sich am Freitag mit wichtigen Partnerländern wie Russland darauf verständigt, die Ölproduktion ab Jänner 2019 um zusammen 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu drosseln. Dabei soll das Ölkartell seine tägliche Fördermenge um 800.000 Barrel verringern, Nicht-Opec-Staaten sollen weitere 400.000 Barrel pro Tag beisteuern. Mit den Maßnahmen soll der Ölpreis stabilisiert werden. Er ist seit Oktober um fast ein Drittel eingebrochen, was vor allem am weltweiten Überangebot liegt.

Opec: Der Deal ist erst in drei Monaten unterschriftsreif

Die Vereinbarung zwischen den Opec-Staaten und weiteren großen Ölproduzenten auf eine Verringerung der Fördermengen soll in drei Monaten in Saudi-Arabien unterzeichnet werden. Das teilte der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail al-Masruei, in Abu Dhabi mit. Nach sechs Monaten solle dann über eine Verlängerung entschieden werden.

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Die 15 Opec-Staaten sowie weitere wichtige Förderländer wie Russland hatten sich am Freitag in Wien auf eine Drosselung der Ölproduktion schon ab Jänner 2019 verständigt - und zwar um zusammen 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Das Ölkartell werde seine tägliche Fördermenge um 800.000 Barrel verringern, kündigte Iraks Ölminister Thamer Ghadhban an. Weitere 400.000 Barrel pro Tag würden Nicht-Opec-Staaten beisteuern. (reuters/apa/red)