Personalie

Gegen 15 Bewerber durchgesetzt

"Langfristig ist es mein Ziel, die ÖIAG im Dialog mit allen Stakeholdern strategisch aufzuwerten."

"Eine starke ÖIAG gibt ihren Beteiligungen unternehmerische Verantwortung und entzieht sie dem direkten Einfluss der Tagespolitik. Langfristig ist es mein Ziel, die ÖIAG im Dialog mit allen Stakeholdern strategisch aufzuwerten. Dazu gibt es verschiedene strategische Zukunftsoptionen, die ich konstruktiv und sachlich diskutieren werde", so der IT-Manager.

"Vollblutmanager"

Von ÖIAG-Aufsichtsratspräsident Peter Mitterbauer gab es vorab schon einmal Blumen: "Mit Rudolf Kemler konnten wir für die ÖIAG einen Vollblutmanager mit einem beeindruckenden, internationalen Werdegang gewinnen. Er ist ein Mann der Wirtschaft, der in seiner über 35-jährigen Karriere als Geschäftsführer, Vorstand und Aufsichtsrat in einem breiten Spektrum an Branchen überzeugt hat. Neben seiner hervorragenden wirtschaftlichen Karriere hat er sich in verschiedenen Funktionen immer wieder intensiv für standortrelevante Initiativen engagiert."

16 Bewerbungen

Insgesamt gab es für den Posten des ÖIAG-Chefs 16 Bewerbungen, vier kamen in die engere Wahl und beim gestrigen Hearing soll dann Kemler der Erstgereihte gewesen sein.

Rudolf Kemler ist seit 2008 Generaldirektor von HP Österreich. Nach ersten Stationen in der Bankenwelt wechselte er zu der IT-Firma Nixdorf bzw. später Siemens-Nixdorf. Von 1998 bis 2000 war er als Senior Vice President bei der GE Capital. Im Jahr 2000 wurde er Vorstandsvorsitzender der börsennotierten Stage1.cc Technology Business Incubator AG mit Sitz in Wien. Von 2002 bis Anfang 2008 war Kemler Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems Austria und Regionsverantwortlicher für Zentral- und Osteuropa. Kemler bekleidete auch eine Reihe an Funktionen, z.B. als Vizepräsident der Amerikanischen Handelskammer in Österreich. (APA)

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