Verkehr

ÖBB stoppen die Bahnverbindung zwischen Wien und Bozen

Am dem 4. März fahren "bis auf Weiteres" keine Züge mehr von der Bundeshauptstadt in die Hauptstadt Südtirols. Grund ist auch diesmal die Coronakrise. Betroffen ist besonders der Abschnitt zwischen Innsbruck und Bozen.

Wegen der Corona-Pandemie wird ab Anfang März die ÖBB-Bahnverbindung Bozen-Wien eingestellt. Dies teilte die Südtiroler Transportstrukturen AG mit. Die Bahnverbindung wird ab 4. März eingestellt. Wie lange das so bleibe, richte sich nach der epidemiologischen Lage, hieß es. Der letzte Zug wird am 3. März von Wien starten, die letzte Rückfahrt ab Bozen ist am 4. März vorgesehen.

"Aufgrund der bestehenden Reisebeschränkungen und der damit verbundenen geringen Auslastung" habe man sich entschieden, die Verbindung einzustellen, sagte ein ÖBB-Sprecher auf APA-Anfrage.

Betroffen sei der Abschnitt zwischen Innsbruck und Bozen, hieß es. Die Eurocity-Züge zwischen München und Oberitalien wurden bereits zuvor eingestellt, auch die Nahverkehrszüge zwischen Tirol und Südtirol würden nicht mehr verkehren. Für Italienreisende bedeutet die Haltestelle Brennero/Brenner damit die Endstation, ein Umsteigen in Züge nach Italien ist hier aber weiterhin möglich. (apa/red)

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