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ÖBB sind die Nummer zwei in Europa - mit schnell wachsendem Schuldenberg

Laut Konzernchef Andreas Matthä werden die Schulden der ÖBB von heute 20 Milliarden in den nächsten Jahren auf 30 Milliarden Euro steigen. Die ÖBB begleiten Österreichs Exporteure bis in den Iran - doch die Margen im Güterverkehr seien "fürchterlich".

Die Infrastruktur der ÖBB hat derzeit über 20 Mrd. Euro Schulden, bis 2026 sollen diese auf 30 Mrd. Euro ansteigen, rechnete heute ÖBB-Chef Andreas Matthä im "Standard" vor. Ab 2026 soll die Verschuldung dann wieder sinken.

Straße versus Schiene

Und auch bei der Güterbeförderung bleibt es schwierig. "Die Mengen gehen deutlich nach oben, die Margen sind fürchterlich. Da müssen wir etwas tun, uns entscheiden, welche Verkehre wir fahren. Alle Bahnen haben dieses Thema", so Matthä.

Nummer zwei in Europa hinter der Deutschen Bahn

An der Expansionspolitik hält er jedenfalls fest. Partner benötigt Matthä keine, wie er dem "Standard" sagte: "Vielmehr wollen wir unsere Position mit dem Aufbau oder Kauf von Unternehmen stärken. Wir sind mittlerweile Nummer zwei in Europa hinter der Deutschen Bahn, nachdem wir im Vorjahr die Polen überrundet haben. Die langen Strecken von der Türkei bis zu den Nordseehäfen machen sich durchaus bezahlt. Zudem begleiten wir dadurch unsere österreichischen Kunden im Export. Im Türkei-Verkehr sind wir schon Marktführer. Ab Herbst wollen wir einmal in der Woche die Strecke über Mersin in der Südtürkei weiter in den Iran bis Teheran aufnehmen."

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