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ÖBB-Manager verzichteten auf ihre Boni - teilweise

Bei den Österreichischen Bundesbahnen hat das Management aufgrund der Krise auf einen Teil der Prämien verzichtet. Es seien Abschläge und individuelle Vereinbarungen vereinbart worden, so der Bahnkonzern.

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Bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hat das Management aufgrund der Krise auf einen Teil der Prämien verzichtet. "Mit allen MitarbeiterInnen und Führungskräften, die Anspruch auf einen variablen Gehaltsbestandteil haben, wurden individuelle Vereinbarungen getroffen und Abschläge erwirkt", erklärte ein ÖBB-Sprecher auf APA-Anfrage.

Bei den Geschäftsführern und Vorständen war das - analog zur damaligen Regelung der Bundesregierung - jeweils ein Monatsgehalt, welches einbehalten wurde, so der Sprecher. Man habe aufgrund der aktuellen Situation und der damit verbundenden wirtschaftlichen Situation auf den ÖBB-Konzern rasch reagiert.

Bei der AUA haben Prämienzahlungen für das Jahr 2019 für große Aufregung in der Politik gesorgt, weil die Airline in der Coronakrise mit Staatsgeld gerettet wurde. Aktuell verzichten die AUA-Vorstände auf rund zwei Drittel ihres Gesamtgehalts, anderen Führungskräfte auf bis zu ein Drittel.

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Prämien gibt es in vielen Firmen und sind meist vom Erfolg des Unternehmens abhängig, sie sind zum Teil auch in den Dienstverträgen vereinbart. (apa/red)

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