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ÖBB gründen Firma für Wartung von Lokomotiven in Niederösterreich

Die ÖBB gründen eine Gemeinschaftsfirma mit den Unternehmen LTE und Ell, um an einem Standort in Gramatneusiedl Lokomotiven und und Triebwagen warten zu können. Auch mit der Westbahn betreiben die ÖBB bereits eine ähnliche Gemeinschaftsfirma.

Die ÖBB haben ein Joint Venture zur Wartung von rund 230 Lokomotiven und Triebwagen der Eisenbahnunternehmen ELL und LTE gegründet. Die Werkstätte soll in Gramatneusiedl (Niederösterreich, Bezirk Bruck/Leitha) entstehen. Die Wartung startet ab Herbst 2021. Die ÖBB haben unter anderem mit der Westbahn seit 2017 ein Joint Venture zur Instandhaltung der Züge.

"Mit der Errichtung der Werkstätte am Standort Gramatneusiedl, sichern wir uns einen strategisch günstig gelegenen Standort im Großraum Wien und schaffen zudem neue Arbeitsplätze in der Region", so Sandra Gott-Karlbauer, Geschäftsführerin ÖBB TS, in einer Aussendung.

"Nach langen Jahren der Planung und einem weiteren Jahr Verhandlungen mit der Wettbewerbsbehörde in Brüssel geht das Projekt nun in die nächste Phase", so Michael Benda und Andreas Mandl, CFO und CEO von LTE.

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Die Werkstätte soll Platz für mehrere Lokomotiven bieten. "In einer Halle mit einer Fläche von ca. 1.000 Quadratmeter und mit vier Arbeitsständen werden wir voraussichtlich ab Herbst 2021 mit State-of-the-art-Equipment alle interessierten Unternehmen betreuen können", so ELL-Chef Christoph Katzensteiner.

Eckdaten zu den am Projekt beteiligten Firmen

LTE Logistics & Transport Europe gehört zu den größeren privaten Schienenverkehrsunternehmen Europas und ist mit neun Tochterunternehmen und zwei Schwesterfirmen in Zentral- und Osteuropa aktiv. Der Umsatz mit 500 Mitarbeitern und 80 Triebfahrzeugen betrug 2019 rund 150 Mio. Euro.

ELL ist ein junges Lok-Vermietungsunternehmen mit Sitz in Wien. Der aktuelle Lokomotivenbestand umfasst 152 moderne Siemens Vectron Lokomotiven für den Güter- und Personenverkehr in Europa. (apa/red)

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