Logistik

ÖBB: "Besonders starke Position beim Hafen Triest"

Einst war der Triester Hafen der wichtigste der Monarchie - heute ist er wieder von zentraler Bedeutung für österreichische Exporteure. Entsprechend stark sei die Position der ÖBB in der Zusammenarbeit mit dem Hafen, so Konzernchef Andreas Matthä.

300 Jahre, nachdem Triest zum Freihafen des habsburgischen Reichs erklärt wurde, blüht der Hafen wieder auf. Der Hafen Triest sei heute wieder "Mittelpunkt von Handel und Seefahrt", sagte Andreas Matthä, CEO der ÖBB-Holding AG, bei den Feierlichkeiten zum 300-Jahr-Jubiläum des Hafens.

Unter Kaiser Karl VI. erbaut - Triest eine der wichtigsten Städte der Monarchie

Am 18. März 1719 wurde der Freihafen Triest unter dem österreichischen Kaiser Karl VI. erbaut und später von seiner Tochter Maria Theresia erweitert, die Triest zum Hafen des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs weiterentwickelte. Dank des Hafens wurde Triest zur drittwichtigsten Stadt der Habsburger Monarchie. Heute sei Triest wieder ein wichtiger Logistikhub und das "Tor zu Welt für Mitteleuropa und besonders für Österreich".

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"Wir werden das Tor für unsere Kunden weiter aufstoßen und bieten schon zehn direkte Relationen mit 3.400 Zügen jährlich an", so Mattthä in Triest. Die ÖBB seien bereits seit 25 Jahren am Hafen Triest aktiv, der ÖBB-Anteil beim Hafen Triest beträgt 45 Prozent.

"Wir haben schon heute als Marktführer im Güterverkehr eine besonders starke Position in Triest. Die effiziente Verschränkung unterschiedlicher Verkehrsträger im Freihafen Triest ist ein Vorbild. Hier sind die Transportwege über Schiff und Schiene zu einer optimalen Kette verbunden", so Matthä im Gespräch mit der APA.

Matthä unterzeichnete mit dem Präsidenten der Hafenbehörde Triests, Zeno D'Agostino, zwei Absichtserklärungen zur Stärkung des Schienengüterverkehrs. Die italienische Regierung war durch Vize-Verkehrsminister Edoardo Rixi vertreten.

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Die Feier "300 Jahre Freihafen Triest" fand im Hauptsitz der Region Friaul Julisch-Venetien im Beisein des Kärntner Landeshauptmanns Peter Kaiser (SPÖ) und des Präsidenten der Region Friaul, Massimo Fedriga, statt. Vertreten war auch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit einer Delegation von 23 österreichischen Unternehmern, die nach Triest auch Koper und Rijeka besucht. (apa/red)

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