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Norwegische Firma beendet Mitarbeit an Nord Stream 2

Ein Zertifizierer aus Norwegen hat seine Arbeiten an Nord Stream 2 aus Angst vor den Sanktionen der USA gestoppt. Die Firma hat bisher die Verlegung der Rohre kontrolliert und mit seinen Zertifikaten die Voraussetzung für die Zulassung von Nord Stream 2 geschaffen.

Der Zertifizierer DNV GL (Den Norske Veritas Germanischer Lloyd) stoppt seine Dienstleistung für das umstrittene Ostsee-Pipeline-Projekt Nord Stream 2. Die Firma mit Sitz in Norwegen teilte mit, Grund seien die angedrohten US-Sanktionen gegen am Bau der Pipeline beteiligte Unternehmen. DNV GL werde "alle Zertifizierungsaktivitäten" aufgrund dieser Sanktionen einstellen - "solange sie gelten".

Das Unternehmen hat bisher die Verlegung der Pipeline am Grund der Ostsee kontrolliert; die Zertifizierung ist Voraussetzung für die Zulassung. DNV GL hatte seine Dienstleistung für die am Bau der Pipeline beteiligten Schiffe bereits im November auf Eis gelegt.

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Die Arbeiten an der Pipeline waren im Dezember in deutschen Gewässern wieder aufgenommen worden; Mitte Jänner sollen sie in dänischen Gewässern beginnen. Zuvor waren Bauarbeiten für das Zehn-Milliarden-Euro-Projekt wegen der US-Sanktionsandrohungen für beinahe ein Jahr gestoppt worden.

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Nord Stream 2 soll Gas von Russland nach Deutschland transportieren und ist besonders auch in Osteuropa umstritten. Befürchtet wird vor allem eine Schwächung alternativer Pipelines und traditioneller Transitländer, etwa der Ukraine. Die US-Regierung lehnt den Bau von Nord Stream 2 entschieden ab. Washington beschloss vor einem Jahr Sanktionen gegen die Betreiber von Schiffen zum Verlegen der Röhren. (afp/apa/red)

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