Erdgas

Nord Stream 2: Kritik aus dem Kreml an der Kritik der USA

Die Versuche der Vereinigten Staaten, das von Russland unterstützte Pipeline-Projekt Nord Stream 2 nach Deutschland zu untergraben, seien ein Beispiel für unlauteren Wettbewerb, heißt es in Moskau.

Die Versuche der Vereinigten Staaten, das von Russland unterstützte Pipeline-Projekt Nord Stream 2 nach Deutschland zu untergraben, seien ein Beispiel für unlauteren Wettbewerb, kritisierte der Kreml. Die Versuche dienten dazu, etwas in Frage zu stellen, was ein reines kommerzielles Projekt sei.

"Wir halten das für nicht richtig oder akzeptabel für uns", sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Reportern auf einer Telefonkonferenz, als er nach dem Widerstand der USA gegen das Projekt gefragt wurde.

Die USA haben erst in dieser Woche wieder offen den Ausstieg aus dem Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 gefordert. "Unsere Position ist ziemlich klar: Wir appellieren an alle Beteiligten, das Projekt zu beenden", sagte der für Energiesicherheit zuständige Staatssekretär im US-Außenministerium, Francis Fannon, in Washington am Montag. Die europäischen Bemühungen, Russland auch nach der Eröffnung von Nord Stream 2 zur Gasversorgung Europas durch die Ukraine anzuhalten, seien vergeblich, Russland könne nicht vertraut werden. (reuters/apa/red)