New Work

"No ranks, no titles": Wie Keba für Flexibilität in der Organisation sorgt

Rollen statt Funktionen, Kreise statt Abteilungen: Der Linzer Industrieautomatisierer Keba hat sich eine neue Organisationsform verpasst.

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Antwortet auf steigende Komplexität und wachsende globale Unsicherheiten mit einer neuen Organisationsform: Gerhard Luftensteiner

Das Tagesgeschäft führungskräftefrei zu halten war schon bisher Anspruch des Managements des Linzer Automatisierungstechnikherstellers Keba. Zuletzt ist CEO Gerhard Luftensteiner diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: Im vorigen Sommer fand der Go Live der neuen Organisationsform Keba DNA ("Die Neue Arbeitswelt") statt.

Über einen Zeitraum von knapp zweieinhalb Jahren feilte das Management um Luftensteiner und CTO Franz Höller an neuen Konzepten, die das Unternehmen in Zeiten steigender Komplexität, Volatilität und wachsender globaler Unsicherheiten flexibler und reaktionsschneller machen sollen. "Wir haben den tayloristischen Ansatz und die hierarchischen Arbeitsmodelle hinterfragt", sagt Luftensteiner.

Aufgebaut wurde in den vergangenen Monaten eine Organisationsform, die das Unternehmen schneller und flexibler machen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter fördern soll. Gearbeitet wird in Kreisen, die End-to-End-Verantwortung haben. Mitarbeiter tauschen Rollen und Aufgaben auf einem „internen Marktplatz“, so wie es ihren Leidenschaften und Fertigkeiten entspricht", heißt es im Unternehmen.

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Wie das für Tempo in der Keba-Organisation sorgt, lesen Sie in der Story in der Juli/August-Nummer des INDUSTRIEMAGAZIN.

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