Stahlindustrie

Auch Arcelormittal hat jetzt Probleme mit Niedrigwasser am Rhein

Nach Thyssenkrupp und BASF bekommt auch der Stahlriese Arcelormittal Probleme mit dem Nachschub von Rohstoffen, weil wegen des Klimawandels die Pegelstände des Rheins auch im Herbst zu niedrig sind.

Nach BASF und Thyssenkrupp bekommt auch der Stahlkonzern Arcelormittal die niedrigen Pegelstände des Rheins zu spüren. Arcelormittal habe einen Fall höherer Gewalt (Force Majeure) am Standort Duisburg-Ruhrort erklärt, teilte der Konzern mit.

"Der aktuelle Niedrigwasserstand im Rhein führt dazu, dass das Unternehmen die Produktion in Ruhrort der geringeren Roheisenversorgung durch Lieferant Thyssenkrupp angepasst hat." Arcelormittal prüfe den Effekt auf die Aufträge.

BASF und Thyssenkrupp hatte bereits zuvor mitgeteilt, ihre Produktion zu drosseln: Zu wenig Wasser im Rhein: Thyssen und BASF leiden unter dem Klimawandel >>

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Auswirkungen auch in Österreich

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(reuters/apa/red)

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