Stahlbau

Neustrukturierung bei Waagner-Biro: Mitarbeiter wechseln in Tochterfirmen

Beim traditionsreichen Wiener Stahlbauer Waagner-Biro werden nach der Pleite 25 Mitarbeiter der Holding von Tochterfirmen übernommen. Die Neustrukturierung geht weiter - was mit der Sparte für Brückenbau passiert, ist offen.

25 Mitarbeiter der Waagner-Biro AG, der insolventen nicht operativen Holding der Waagner-Biro Gruppe, werden vorbehaltlich deren Zustimmung in die operativen Töchter übernommen. 20 weitere Mitarbeiter, die bereits beim AMS angemeldet wurden, verlieren ihren Job.

Holding wird geschlossen

Der Betrieb der Holding wird geschlossen, teilte die Masseverwalterin der Waagner-Biro AG, Romana Weber-Wilfert, mit. "Mit diesem Schritt wird gewährleistet, dass die einzelnen Töchter für den operativen Betrieb über eine vollständige Organisationsstruktur verfügen", so die Masseverwalterin.

Über die Zukunft der Waagner-Biro Bridge Systems AG, einer weiteren Tochtergesellschaft der Gruppe, werden weiterhin intensive Gespräche geführt.

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20 Mitarbeiter werden arbeitslos

Die Ansprüche und Forderungen der nicht übernommenen 20 Mitarbeiter, die bereits seit letzter Woche beim AMS im Zuge des Frühwarnsystems angemeldet wurden, sind über den Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) abgesichert, betont die Masseverwalterin der Wiener Stahlbaufirma. (apa/red)

Zum Unternehmen:

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