Autohandel

Neuordnung der Marken Opel, Peugeot und Fiat in Österreich

Der neue Autoriese Stellantis ordnet den Autohandel in Österreich neu. Der Import und der Autohandel der Marken Opel, Peugeot, Citroen, Fiat und Chrysler, die Verwaltung und das B2B-Geschäft soll in Zukunft in einer gemeinsamen Geschäftseinheit passieren, mit Silvia Rieger als Geschäftsführerin von Stellantis Austria.

Der Zusammenschluss von PSA (Peugeot, Citroen, Opel) und FCA (Fiat, Chrysler) zum Unternehmen Stellantis wirkt sich nun auch auf die Organisation in Österreich aus. Die Importorganisationen der Marken führen gemeinsame Aktivitäten wie Transportlogistik, das B2B-Geschäft oder Verwaltungstätigkeiten (Back-office) zusammen, Silvia Rieger wird Managing Director Stellantis Austria. Für private Autokäufer ändert sich dadurch nichts, sie können sich an ihre gewohnten Händler wenden. Details: Silvia Rieger ist neue Managing Director von Stellantis Austria >>

Allenfalls gebe es für Großkunden neue Ansprechpartner, sagte ein Stellantis-Sprecher auf APA-Anfrage.

Marktanteil von 16 Prozent

Zu Stellantis in Österreich gehören die Automarken Abarth, Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Fiat und Fiat Professional, Jeep, Lancia, Opel, und Peugeot, die "Mobilitätsmarke" Free2Move, die Finanzorganisationen PSA Bank Österreich, Opel Bank S.A. Niederlassung Österreich und die FCA Bank, sowie die Retailbetriebe PSA Retail GmbH und FCA Motor Village Austria GmbH und das Produktionswerk Wien-Aspern. 2020 wurden 46.000 Fahrzeuge verkauft, was einem Marktanteil von 16,1 Prozent entsprach. (apa/red)