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Neues Werk: Borealis will von North Carolina aus die Autoindustrie beliefern

Der in Wien ansässige Chemiekonzern Borealis baut ein neues Werk in den USA, um von dort die amerikanische Autoindustrie mit Polypropylen zu beliefern. An dem Hersteller hält die OMV 36 Prozent, die Mehrheit an Borealis gehört dem Staatsfonds von Abu Dhabi.

Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist, will in Taylorsville im US-Bundesstaat North Carolina eine Kunststoff-Fabrik errichten, die vor allem die nordamerikanische Autoindustrie beliefern soll.

Erst vor wenigen Wochen hat der Hersteller ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Mineralölmulti Total in den USA angekündigt: Borealis baut mit Total zwei Petrochemiefabriken in Texas.

Die neue Polypropylen-Compounding-Anlage in North Carolina soll Anfang 2019 einsatzbereit sein und die Borealis-Fabrik in New Jersey sowie die Produktion über Lohnfertiger ergänzen.

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Man habe North Carolina aufgrund seiner "strategisch günstigen Lage, seiner Nähe zur Kundenbasis des Unternehmens sowie wegen des unternehmerfreundlichen und geschäftsförderlichen Umfelds des Bundesstaates" ausgewählt, teilte Borealis mit. (apa/red)

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