Autozulieferer

Neues Magna-Werk in Slowenien: Vertrag Mitte Oktober

Der lange vorbereitete Bau des neuen Standorts von Magna in Slowenien wird Mitte Oktober mit der Regierung in Ljubljana fixiert. Die Errichtung startet mit einer Lackieranlage, die Genehmigung dafür soll schon in den nächsten Tagen vorliegen.

Der Vertrag zwischen der slowenischen Regierung und dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna über einen staatlichen Investitionszuschuss von 16,8 Mio. Euro soll am 17. Oktober unterzeichnet werden, kündigte Wirtschaftsminister Zdravko Pocivalsek laut Nachrichtenagentur STA an.

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In den nächsten Tagen darf Magna auch mit der Baugenehmigung für die neue Lackieranlage in der Nähe von Maribor rechnen, berichteten die Medien. An dem Standort in Hoce bei Maribor laufen bereits die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des neuen Werks.

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Die Regierung in Ljubljana hat sich für die Magna-Investition stark gemacht, weil sie sich davon einen massiven wirtschaftlichen Impuls für die strukturschwache Region Stajerska (Untersteiermark) erhofft. Bereits im Frühjahr wurde beschlossen, das Projekt mit staatlichen Fördermitteln zu subventionieren.

Die Investition in die Lackieranlage, die zunächst 400 Arbeitsplätze schaffen wird, wird auf 146 Mio. Euro beziffert. Später soll an dem Standort ein komplettes Werk hingestellt werden. Dieses soll das 75 Kilometer weiter nördlich gelegene Magna-Steyr-Werk ergänzen. (apa/red)

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