Windkraft

Neuer Windkraftriese: Siemens darf Gamesa übernehmen

Die EU-Kommission hat dem Technologiekonzern Siemens die Fusion mit dem spanischen Windturbinenbauer Gamesa erlaubt. Mit diesem Zusammenschluss entsteht der weltgrößte Windturbinenproduzent.

Die EU-Kommission gibt Siemens grünes Licht für die Fusion mit dem spanischen Konzern Gamesa zum weltgrößten Windturbinenbauer. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte, man habe die Genehmigung erteilt. Weitere Details nannte sie nicht. Es werde in Kürze aber eine Erklärung dazu geben.

Keine Auflagen

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Anfang März unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Erlaubnis an keine Auflagen gebunden sein wird.

Stärken jeweils in den Bereichen an Land und auf hoher See

Während Siemens vor allem groß im Geschäft mit Windrädern auf hoher See ist, haben die Spanier eine herausragende Stellung mit Anlagen an Land. In der Branche gibt es wegen des wachsenden Kostendrucks und eines harten Wettbewerbs eine Konsolidierungswelle. (reuters/apa/red)

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