Autoindustrie

Neuer Sportwagen "Piech Mark Zero" soll bald Porsche Konkurrenz machen

Bei den beiden aus Österreich stammenden Industriellen-Dynastien Piech und Porsche ist einer der beiden Namen heute viel berühmter als der andere. Toni Piech will das ändern - mit einer neuen Automarke, bei der nicht Computersysteme, sondern wieder der Fahrer im Mittelpunkt steht.

Auch der zweite große Name aus der Auto-Dynastie Porsche/Piech soll künftig auf der Haube eines Sportwagens prangen. Toni Piech, Sohn des langjährigen VW-Vorstands-und -Aufsichtsratschefs Ferdinand Piech, stellte auf dem Automobilsalon in Genf die von ihm mitgegründete und nach ihm benannte Marke vor.

Firma hat ihren Sitz in Zürich - Auto kommt komplett elektrisch

Die Firma, die in Zürich in der Schweiz sitzt, will in spätestens drei Jahren den komplett elektrischen Piëch Mark Zero auf die Straße bringen, der auf der Messe zu sehen ist. Wo gerade alle Welt über das automatisierte Fahren rede, gehe es darum, einen klassisch-puristischen Sportwagen zu bauen, bei dem der Fahrer im Mittelpunkt stehe, sagte Piëch bei der Präsentation.

Der Fahrer im Mittelpunkt - statt des automatisierten Bordsystems

Der Mark Zero mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern solle 150.000 bis 170.000 Euro kosten. Dank neuartiger Batterie- und Ladetechnik, die man gemeinsam mit Partnern entwickle, könne das Fahrzeug in weniger als fünf Minuten zu 80 Prozent geladen werden.

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Ferry Porsche hatte einst den ersten Sportwagen mit seinem eigenen Namen entwickelt und herausgebracht. (dpa/apa/red)

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