Holzindustrie

Neuer KV: Zwei Prozent mehr Lohn in der Holzindustrie

In den zuletzt harten Verhandlungen um einen Kollektivvertragsabschluss in der holzverarbeitenden Industrie gibt es nun einen Abschluss. Die Sozialpartner haben sich auf ein Plus von zwei Prozent geeinigt. Der 31. Dezember soll bezahlt arbeitsfrei werden.

In den zuletzt harten Verhandlungen um einen Kollektivvertragsabschluss in der holzverarbeitenden Industrie gibt es nun einen Abschluss der Sozialpartner. Die rund 25.000 Beschäftigten der Holz-, Säge-, Faser- und Spanplattenindustrien erhalten rückwirkend ab 1. Mai einen realen Entgeltzuwachs. Die Mindestlöhne der Arbeiter steigen um 2,1 Prozent, jene der Angestellten um 2 Prozent. Die Ist-Löhne und -Gehälter steigen ebenso um 2 Prozent oder um mindestens 42 Euro.

Weiters wurde vereinbart, dass ab 1. Mai 2022 der 31. Dezember bezahlt arbeitsfrei für beide Berufsgruppen ist, teilten die Bau-Holz Gewerkschaft und die GPA mit. Eine öffentliche Beitrebsrätekonferenz kürzlich bei den Arbeitgebern vorm Haus der Industrie in Wien hat aus ihrer Sicht Wirkung gezeigt, wie es in der Aussendung hieß.

"Die Auftragslage in den holzverarbeitenden Industrien ist gut. Die wirtschaftlichen Nachteile der Branche in der Coronakrise waren wesentlich schwächer als befürchtet. Die Beschäftigten leisten auch in der Krise unter erschwerten Bedingungen hervorragende Arbeit. Diese Tatsachen wurden jetzt mit einem fairen Abschluss belohnt", so Bau-Holz-Gewerkschafter Josef Muchitsch.  (apa/red)