Bahnindustrie

Neuer Großauftrag der ÖBB: Siemens auf Platz eins

Die ÖBB kaufen 21 neue Züge für den Fernverkehr - und Siemens ist Bestbieter. Doch die endgültige Vergabe findet erst nach einer zehntägigen, sogenannten "Stillhaltefrist" statt. Hier die Details.

Die ÖBB erneuern ihren Fuhrpark im Fernverkehr. Derzeit läuft ein Vergabeverfahren für eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Zügen für den Tag- und Nachtverkehr. In einem ersten Schritt werden 21 Züge mit einem Volumen von ca. 375 Millionen Euro abgerufen.

Die Angebotsfrist endete am Freitag, den 29. Juni 2018. Die Angebotsprüfung ist nun abgeschlossen und der Bestbieter ermittelt. Wie der Bahnbetreiber mitteilt, handelt es sich dabei um Siemens. 

Alle Bieter wurden informiert, so ÖBB. Mit der Zustellung dieser Mitteilung habe gleichzeitig eine zehntägige Stillhaltefrist begonnen. Danach werde die Vergabe endgültig. Nach dieser endgültigen Vergabe wollen die ÖBB Näheres zum Verfahren bekanntgeben.

White Paper zum Thema

Unsere Meldung dazu vom August 2017:
Siemens und Bombardier kämpfen mit harten Bandagen um ÖBB-Auftrag >>

Siemens hat im Ringen um einen Großauftrag den ÖBB mit einem Ausstieg aus dem Bieterverfahren gedroht - was viel höhere Preise zur Folge haben könnte. Die ÖBB weisen diesen Schachzug als "Säbelrasseln" zurück.

(red)

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