Personalia

Neuer Chef für den Bereich Startups im Wirtschaftsministerium

Vor einem Jahr ist mit dem Investor Michael Altrichter ein Startup-Beauftragter im Wirtschaftsministerium eingerichtet worden. Jetzt übergibt Altrichter an Lisa-Marie Fassl. Ein Grund für den Abschied wird nicht genannt.

Personalia Start-ups Margarete Schramböck Klima- und Energiefonds

Vor einem Jahr ist mit dem Investor Michael Altrichter ein Startup-Beauftragter im Wirtschaftsministerium eingerichtet worden, nun gibt es einen Wechsel. Auf Altrichter folgt Lisa-Marie Fassl. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) bedankte sich beim Vorgänger, Grund für den Abschied wurde keiner genannt. "Er war ein wichtiger Impulsgeber und eine starke Stimme für die Startup-Branche und hat mit uns gemeinsam viele Dinge auf den Weg gebracht", so die Ministerin.

Mit Fassl übernehme eine "Vollblut-Entrepreneurin" nun die Aufgabe der Startup-Beauftragten. "Sie kennt die Branche seit vielen Jahren und ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam Impulse setzen werden", betonte Schramböck am Donnerstag.

Fassl war von 2016 bis März 2020 Geschäftsführerin der Austrian Angel Investors Association und in dieser Funktion auch Leiterin des CEE Komitees des Europäischen Dachverbands für Early-Stage Investor/innen. Als Gründerin & CEO von Female Founders habe sie mit ihrem Team die schnellst-wachsende Community zum Thema Female Entrepreneurship in Europa aufgebaut. Darüber hinaus sei sie in mehreren Beiräten öffentlicher und privater Organisationen tätig, sowie Lehrbeauftragte an mehreren österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.

White Paper zum Thema

Begleitung vom Klimafonds für Startups

Der Klima- und Energiefonds hat mitgeteilt, er bietet zehn Start-ups Begleitung bei der Weiterentwicklung ihrer nachhaltigen Business-Ideen an. "Ein Fahrrad-Abo, eine vegane Fleischerei oder eine ökologische Lärmschutzwand aus Schilf und Thermoholz: Das sind drei der zehn nachhaltigen Geschäftsideen des sechsten Durchgangs von greenstart, der Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz", hieß es heute dazu. "Die diesjährigen Top-10 Start-ups liefern einerseits kreative Lösungen und zeigen andererseits die große Bandbreite an nachhaltigen Business-Ideen in Österreich", so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne). (apa/red)