Stahlimporte

Neue Strafzölle gegen chinesische Stahlimporte

Die EU-Kommission verhängt Strafzölle von bis zu 13 Prozent für chinesische Importe von Baustahl mit hoher Ermüdungsbeständigkeit. Zugleich gehen die Ermittlungen gegen Dumpingpreise von chinesischen Stahlherstellern weiter.

Die Europäische Union verhängt Strafzölle auf chinesische Importe von Bewehrungsstahl für den Betonbau. Außerdem setzt sie ihre Ermittlungen wegen des Vorwurfs von Dumpingpreisen bei den chinesischen Stahlherstellern fort. Die vorläufigen Strafzölle lägen zwischen 9,2 und 13 Prozent für Importe von Baustahl mit hoher Ermüdungsbeständigkeit (HFP), teilte die EU am Freitag in ihrem Amtsblatt mit.

Antrag kam vom Fachverband Eurofer

Die EU-Kommission hatte die Dumpingpreis-Untersuchung im April auf Antrag des Verbandes der europäischen Eisen- und Stahlindustrie Eurofer aufgenommen. Produzenten dieser Baustahl-Sorte in Europa sind unter anderem die spanische Celsa Group, in Italien Gruppo Riva und Arcelormittal. (reuters/apa/red)

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