Autozulieferer

Neue Gemeinschaftsfirma des Zulieferers Brose mit VW-Tochter Sitech

Der fränkische Autozulieferer Brose beteiligt sich zur Hälfte an Volkswagens konzerneigenem Zulieferer Sitech. Beide Seiten wollen mit der Gemeinschaftsfirma auf dem hart umkämpften Markt für Fahrzeugsitze einen neuen Global Player schaffen.

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Der fränkische Autozulieferer Brose beteiligt sich zur Hälfte an der Volkswagen-Tochter Sitech. Auf dem hart umkämpften Markt für Fahrzeugsitze solle das neue Gemeinschaftsunternehmen als Global Player seinen Umsatz in den kommenden zehn Jahren auf 2,8 Milliarden Euro verdoppeln, teilte Brose nach Vertragsunterzeichnung in Wolfsburg mit.

"Das Joint Venture wird das Geschäft mit dem Volkswagen-Konzern und künftig mit weiteren Automobilherstellern ausweiten. Wir wollen zusammen profitabel wachsen und zu den Top 3 im globalen Sitzmarkt gehören", sagte Brose-Chef Ulrich Schrickel.

Umsatzverdoppelung auf 2,8 Milliarden Euro geplant

Sitech wolle seine Belegschaft bis 2030 von heute 5.200 auf 7.000 Mitarbeiter vergrößern. Der Stammsitz der Dachgesellschaft bleibe im polnischen Polkowice. Brose werde den Vorstandschef und den Entwicklungschef stellen, Volkswagen den Produktionschef und den kaufmännischen Vorstand. Die kartellrechtliche Genehmigung der Transaktion wird bis Ende des Jahres angestrebt. (dpa/apa/red)