Konzernumbau

Neuausrichtung zahlt sich für Alcoa aus

Die Neuausrichtung des Geschäfts auf die Luftfahrt- und Autobranche zahlt sich für den Aluminiumkonzern Alcoa aus. Der Umsatz ist zu Jahresbeginn um sieben Prozent gestiegen.

Alcoa Aluminium Luftfahrt Automobilindustrie

Im ersten Quartal sei unter dem Strich ein Plus von 195 Millionen Dollar erwirtschaftet worden, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch mit. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 178 Millionen Dollar in der Bilanz gestanden. Der Umsatz stieg zu Jahresbeginn um sieben Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar.

Alcoa konzentriert sein Geschäft immer stärker auf Leichtmetalle und damit auf die schnell wachsende Flugzeug- und Autoindustrie. Das vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen will sich unabhängiger von der traditionellen und recht unrentablen Aluminium-Produktion machen. Dafür kauften die Amerikaner jüngst auch den deutschen Titan-Hersteller Tital und kündigten den Verkauf und die Schließung von Aluminiumhütten an.

Mit Alcoa startet in den USA traditionell die Berichtssaison. Die Aktie gab nachbörslich um zwei Prozent nach. (apa/Reuters)

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