Umweltzerstörung

Nestle will seine eigenen Zulieferer per Satellit überwachen

Palmöl steckt in sehr vielen Produkten der Lebensmittelhersteller und der Kosmetikindustrie. Bei dessen Anbau werden riesige Mengen Regenwald vernichtet. Nestle kündigt an, die Rodungen mit Satellitenbildern eindämmen zu wollen. Doch vom Abschied von Palmöl ist keine Rede.

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Nestle will seine Palmöl-Zulieferer per Satellit überwachen, um eine nachhaltige Produktion des wichtigen Zusatzstoffs für viele Nahrungsmittel sicherzustellen.

Technologie von Airbus

Der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller setzt dafür auf eine Technologie, die von Airbus und der Non-Profit-Organisation The Forest Trust entwickelt wurde, wie der Schweizer Konzern mitteilt.

Bei rund 40 Prozent der Produkte von Nestle sind Rodungen nicht auszuschließen

Mit dessen Satellitenbildern und Radaraufnahmen will Nestle die Raubrodungen von Regenwald durch seine eigenen Zulieferer eindämmen.

Den Überwachungsdienst will Nestle zu einem späteren Zeitpunkt unter anderem auch auf die Zulieferer von Papier und Soja ausdehnen.

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Bereits vor einigen Jahren hatte sich Nestle zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 keines seiner Produkte mehr mit Abholzung in Verbindung gebracht wird. Bis Ende 2017 lag die Quote bei 63 Prozent.

Riesige Flächen Regenwald verschwinden für Schokolade und Zahnpasta

Palmöl wird vor allem in Malaysia und Indonesien produziert. Es ist ein wichtiger Bestandteil in unzähligen Lebensmitteln und sorgt etwa dafür, dass Schokolade auf der Zunge schmilzt oder Margarine streichfähig ist.

Auch in Shampoos, Waschmitteln oder Seife kommt es zum Einsatz. Doch der Anbau ist in den vergangenen Jahren massiv in die Kritik geraten, weil beim Anbau riesige Flächen Regenwald gerodet werden und als Lebensraum für Mensch und Tier auf Jahrzehnte verloren sind. (reuters/apa/red)

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