Autoindustrie

Nach der Übernahme von Opel: Peugeot fährt Verkaufsrekord ein

Der französische Autokonzern PSA hat im Vorjahr 3,88 Millionen Fahrzeuge verkauft - ein neuer Rekord, bei dem die Übernahme von Opel mit entscheidend war. "Wir konnten in einem zunehmend instabilen Umfeld gedeihen", meint Konzernchef Carlos Tavares.

Dank der Übernahme des deutschen Autobauers Opel hat der französische Mutterkonzern PSA im vergangenen Jahr mit 3,88 Millionen Fahrzeugen einen neuen Verkaufsrekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Plus von 6,8 Prozent, teilte PSA in Rueil-Malmaison bei Paris mit.

"Wir konnten in einem zunehmend instabilen Umfeld gedeihen (...)", erklärte Konzernchef Carlos Tavares. Die von Tavares noch im Frühjahr vergangenen Jahres angepeilte Marke von vier Millionen Autos wurde im Gesamtjahr jedoch nicht erreicht.

Opel verkaufte mit der britischen Schwestermarke Vauxhall im vergangenen 1,038 Millionen Fahrzeuge. PSA mit den Stamm-Marken Citroën, Peugeot und DS führt die frühere General-Motors-Tochter Opel seit August 2017. Neue Opel-Modelle entstehen ausschließlich auf von PSA bereitgestellten Plattformen, was zu Kostenvorteilen etwa im Einkauf und bei der Entwicklung führt. (dpa/apa/red)

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