Innovationen

Münchner Studenten bauen den schnellsten "Hyperloop"

Studenten der TU München bauen eine Transportkapsel, die auf 324 Stundenkilometer beschleunigt - und gewinnen damit einen Wettbewerb des des Raumfahrtunternehmens SpaceX. Hinter dem Konzept des "Hyperloops" steht Elon Musk, Konzernchef von Tesla.

Münchner Studenten haben einen Wettbewerb des Raumfahrtunternehmens SpaceX zum geplanten Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel Hyperloop gewonnen. Auf 324 Stundenkilometer beschleunigte ihre Transportkapsel in einer 1,25 kilometerlangen Teströhre, wie die Studentenorganisation "Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt" (Warr) mitteilt. Die Arbeitsgemeinschaft ist an der Technischen Universität München angesiedelt.

Der Hyperloop ist eine Vision von Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk, der auch den Wettbewerb initiiert hatte: In Kapseln sollen Menschen per Unterdruck mit Schallgeschwindigkeit durch Röhren von Stadt zu Stadt reisen. Musk nannte die Fahrt der Münchner Kapsel "unglaublich" und veröffentlichte ein Video der Fahrt durch die Röhre auf Twitter.

Münchner halten gewaltigen Abstand zu allen anderen

Die Münchner Arbeitsgemeinschaft setzte sich mit gewaltigem Abstand gegen 24 andere Studentengruppen durch - die Kapsel der zweitplatzierten Gruppe aus Kanada erreichte etwas über 100 Stundenkilometer. Bereits beim letzten Wettbewerb im Jänner war eine Kapsel der Arbeitsgemeinschaft am schnellsten gewesen. Damals kam sie noch auf 94 Stundenkilometer. Schallgeschwindigkeit erreichten die Studenten mit ihrer Kapsel aber noch nicht - die liegt bei mehr als 1.200 Stundenkilometern. (dpa/apa/red)

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