Bahn

München prüft fünf Vorschläge für Zulaufstrecken zum BBT

In Bayern ist der sehr umstrittene Bau von Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel einen Schritt weitergekommen. Die Regierung von Oberbayern prüft nun fünf sogenannte Grobtrassen, die die Deutsche Bahn vorgeschlagen hatte.

Bei der Prüfung für den umstrittenen Neubau einer Bahntrasse im bayerischen Inntal geht es einen weiteren Schritt voran. Die Regierung von Oberbayern hat ein Raumordnungsverfahren für den sogenannten Brenner-Nordzulauf eingeleitet. Dabei werde die grundsätzliche Raumverträglichkeit der fünf von der Deutschen Bahn vorgelegten Grobtrassen untersucht, teilte die Regierung von Oberbayern mit.

Bürgerinitiativen: Ein Ausbau bestehender Streecken reicht völlig

Bürgerinitiativen kämpfen seit Jahren gegen den möglichen Neubau. Sie argumentieren, der Ausbau der Bestandsstrecke sei nicht nur ausreichend, sondern sogar die bessere Lösung. Die Anwohner im ohnehin verkehrsbelasteten Inntal fürchten mit dem Neubau noch mehr Verkehr. Die Bahn hat bisher nur eine Planungsauftrag - noch ist nicht über den Neubau entschieden. Details dazu: BBT-Zulaufstrecken: Studie gegen Neubau im bayrischen Inntal >>

In dem Raumordnungsverfahren soll nun untersucht werden, wie sich das geplante Vorhaben etwa auf Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsstruktur, Wasser, Verkehr, Energieversorgung sowie die Wirtschaft auswirkt. Betroffene Kommunen, Behörden, Verbände, Organisationen sowie die Öffentlichkeit können hierzu bis zum 24. Juli 2020 Stellung nehmen. Die Unterlagen liegen in den Kommunen für einen Monat öffentlich zur Einsicht aus. (dpa/apa/red)

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