Maschinenbaumesse

MSV Brünn 2020: Ein Pflichtspiel für Maschinenbauer

Vom 5. bis zum 9. Oktober geht die Brünner Maschinenbaumesse MSV über die Bühne - mit konjunkturellem Rückenwind.

Luden zum Pressegespräch zur MSV 2020 (von links nach rechts): Martin Žák, Leiter Österreichisches AussenwirtschaftsBüro Brünn, Jiří Kuliš, Generaldirektor Messe Brünn, I.E. Ivana Červenková, Botschafterin der Tschechischen Republik, Pavlína Šrámková, Wirtschaftsrätin der Tschechischen Botschaft in Wien, Radoslav Klepáč, Manager für Internationale Beziehungen Messe Brünn

Reger wirtschaftlicher Austausch - die Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und Österreich können sich sowohl beim Import- als auch beim Export sehen lassen. Und auch dank der anhaltend stabilen Konjunktur konnte I.E. Ivana Cervenkova, Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, in ihrem Begrüßungsstatement auf der Presskonferenz zur Messe Brünn Mitte Februar auf viel positives Vokabular zurückgreifen: Die tschechische Wirtschaft befinde sich seit Jahren in einer sehr guten Verfassung. Die gute Konjunktur zeige sich am wachsenden BIP, an der niedrigen Arbeitslosigkeit und einem dynamischen Lohnwachstum. "Trotz eines schwächelnden wirtschaftlichen Umfelds in Deutschland liegt unsere BIP-Prognose auch für 2020 bei einem ansehnlichen Plus", sagt Cervenkova. 

Gute Vorzeichen also für die diesjährige MSV in Brünn: Die Maschinenbaumesse spiegele die wirtschaftliche Entwicklung der Tschechischen Republik und sei ein "Umschlagplatz für neue Ideen und zukunftsweisende Konzepte und Kontakte weit über die Grenzen unseres Landes hinaus", so Cervenkova. In der 70-jährigen Messegeschichte waren österreichische Firmen immer dabei. Und seit 2010 auch durchgehend mit einem eigenen Österreich-Gruppenstand. Im Jahre 2019 sogar mit der Rekordanzahl von 15 österreichischen Ausstellern.

INDUSTRIEMAGAZIN Bericht: 
MSV 2019: Großer Andrang auf der größten Maschinenbaumesse Zentraleuropas >>

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"Die Brünner Messen fungieren als Schaufenster der Wirtschaft", sagt Jiri Kulis, Generaldirektor der Messe Brünn. Die Vorbereitungen für die 62. MSV 2020 liefen auf Hochtouren. "Als Partnerland konnten wir Russland gewinnen, was uns als Messeveranstalter angesichts der Größe des Marktes und auch angesichts der finanziellen Potenz des Landes besonders freut", sagt Kulis. Das größte Investitionsvorhaben sei der Bau einer neuen Ausstellungshalle D, die mit 20 Millionen Euro veranschlagt sei. "Baubeginn ist im Frühling 2020 und ein Jahr später soll die neue Halle fertig sein", sagt Kulis.

"Die Amper und die MSV 2020 sind auch für österreichische Aussteller  wichtige Veranstaltungen  im technologischen Bereich", sagt Martin Zak, Leiter Österreichisches Außenwirtschaftsbüro Brünn. Für die jeweiligen Gruppenstände zeichne sich eine rege Beteiligung ab, darunter neben etablierten Unternehmen auch einige viel versprechende neue Firmen.

Die Zusammenarbeit mit dem Außenwirtschaftsbüro startete 2004. Seither wurden dutzende österreichische Gruppenstände in Brünn organisiert, wo sich über 300 österreichische Firmen präsentieren konnten.

Die MSV findet dieses Jahr wieder parallel mit weiteren fünf Technologiemessen - IMT, FOND-EX, WELDING, PLASTEX, PROFINTECH - statt. (red)

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