Motivieren in schlechten Zeiten

Kaum ein Fertigungsbetrieb geht ohne Personaleinschnitte ins Jahr 2010. Wie Fertigungsunternehmen in der Krise trotzdem die Mitarbeitermotivation hochhalten können – und woran es krankt.

Fantasie in Ketten. Auftragseinbrüche, Kurzarbeit, Kündigungen: Bei vielen österreichischen Fertigungsbetrieben geht das Jahr heuer nicht ohne tiefe Einschnitte zu Ende. Mit dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP, Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte, siehe auch Kasten) sparen Großbetriebe Millionen Euro ein“, sagt Wissenschaftler Wilfried Sihn, Geschäftsführer von Fraunhofer Austria. Im KMU-Segment seien es immer noch hundertausende Euro, die zu erzielen sind. Der Villacher Halbleiterhersteller Infineon spart dank des Vorschlagswesens nach eigenen Aussagen jährlich zehn Millionen Euro. Doch wie steht es um die betriebliche Ideenproduktion, wenn Arbeitsplätze wackeln? Und: Welche Belohnungskonzepte funktionieren, welche nicht? Das INDUSTRIEMAGAZIN hörte sich um.


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